Vorteile & Fakten

Mediation - gerecht, fair und ehrlich

Was kann Mediation?

Mediation kann unglaublich viel erreichen.

Voraussetzung ist, dass man sich auch einigen will !

Wer gar kein Interesse an einer Aussprache, an einer Versöhnung oder der Beilegung seiner Konflikte und Regelung seiner Verhältnisse hat, der ist bei einer Medaition falsch aufgehoben.

Wer Streit sucht, der findet welchen! Daran kann auch ich nichts ändern.

Für alle anderen ist Mediation eine riesige Chance, sich vielleicht wieder mit seiner Familie zu versöhnen, einen Schlußstrich unter jahrelang ausgefochtene Kämpfe und Kriege zu ziehen, seine finanziellen Angelegenheiten zu regeln oder ganz neu zu beginnen.

Mediation ist Ihre Chance, offen anzusprechen, was Ihnen auf der Seele liegt.

Sie bietet den Raum und die Unterstützung, selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen und gemeinsam eine Lösung zu finden, ohne dass andere über Ihren Kopf hinweg bestimmen oder Anwälte noch zusätzlichen Druck erzeugen und Öl ins Feuer gießen.

 

Ist Mediation das Richtige für mich?

Konflikte sind alltäglich und für sich genommen auch gar nichts Schlimmes. Meist beruhen sie auf unterschiedlichen Interessen, Wahrnehmungen oder ganz einfach auf Missverständnissen.

Was aber, wenn sie einem das Leben schwer machen, zur dauerhaften Belastung werden, die Familie zerrütten? Was, wenn ein Gespräch unausweichlich ist, und man sich mit den Problemen auseinandersetzen muss, weil es so einfach nicht mehr weiter geht oder schlicht und ergreifend Entscheidungen getroffen werden müssen und eine Lösung her muß?

 

Manchmal schafft man es einfach nicht, alleine aus der verfahrenen Lage herauszukommen - die Fronten sind zu verhärtet, Gefühle haben sich hochgeschaukelt oder man redet gar nicht mehr miteinander. Hier unterstütze ich Sie als neutrale Person, wieder eine gemeinsame Kommunikationsebene zu finden, sich mit Ihren Vorstellungen anzunähern und auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

Ich helfe Ihnen dabei, Ihre Konfliktpunkte zu regeln, vielleicht einen Neuanfang zu starten oder auch endgültig ein Ende zu finden; auf jeden Fall aber, endlich wieder zur Ruhe zu kommen.

 

Mediation eignet sich für nahezu jede Art von Konflikt

Mediation kann überall dort eingesetzt werden, wo zwei oder mehrere Menschen sich streiten. So findet Mediation u.a. Anwendung bei:

  • Konflikten innerhalb der Familie
  • Partnerschaftskonflikten
  • Trennungs- und Scheidungsauseinandersetzungen
  • Erbschaftsstreitigkeiten
  • Generationskonflikten
  • Nachbarschaftsstreitigkeiten, WEG
  • Mietkonflikten
  • in Organisationen und Firmen, z.B. Vorgesetzte & Angestellte
  • in Schulen, bei Kindern und Jugendlichen z.B. Mobbing
  • Täter-Opfer-Ausgleich
  • Gesellschafterkonflikten, z.B. Unternehmensauflösung u. fortführung
  • im Gesundheitswesen, z.B. Ärzte & Patienten, Krankenhäusern

 

Die wichtigsten Vorteile der Mediation

  • es gibt keine Verlierer, denn alle Beteiligten profitieren von dem Ergebnis, sog. "Win-Win-Lösung"
  • Mediation bietet eine schnelle, kostengünstige und effiziente Lösung
  • die Konfliktparteien bestimmen die Themen selbst, werden aktiv mit einbezogen und können sich so am Ende durch eigenverantwortliches Handeln auch mit dem Ergebnis identifizieren
  • Mediation basiert auf Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und Fairness
  • Mediation kann gerichtliche Auseinadersetzungen ersparen
  • Die Mediationssitzungen finden- anders, als die meisten Gerichtsprozesse- nicht öffentlich statt. Nichts, was während der Sitzungen zur Sprache kommt, tritt nach außen und kann später gegen Sie verwendet werden

 

Kosten & Fakten

  • Im Gegensatz zu Gerichtsprozessen, die meistens Jahre dauern, bedarf es oft nur weniger Mediationssitzungen, um eine Lösung zu finden.

 

  • Während die Kosten eines Gerichtsprozesses in erster Linie vom sog. Streitwert abhängen, wird die Mediation nur nach dem vereinbarten Stundensatz abgerechnet. Als Grundsatz kann man hierbei festhalten: " je höher der Streitwert, desto günstiger das Mediationsverfahren im Vergleich zu einem gerichtlichen Prozeß".

 

  • Es besteht die Möglichkeit, im Anschluß an eine erfolgreiche Mediation, eine sog. Mediationsvereinbarung aufzusetzen. Sie haben schwarz auf weiß, worauf Sie sich geeinigt haben und wie in Zukunft weiter verfahren wird. In einer Scheidungsmediation kann diese als Scheidungsfolgenvereinbarung gerichtlich protokolliert oder notariell beurkundet bei Gericht eingereicht werden und erspart die weitere Bearbeitung durch Rechtsanwälte und das Gericht.

 

  • Es besteht ebenfalls auf Wunsch die Möglichkeit, im Anschluß an die Mediationssitzung ein Sitzungsprotokoll durch mich erstellen zu lassen. Dieses bietet sich als Gedächtnisstütze und zur Vorbereitung auf den nächsten Termin an; besonders sinnvoll ist eine Protokollierung auch bei größeren Grupppen, wie Erbengemeinschaften oder Nachbarschaften, wenn es z.B. Aufgabenverteilungen, Hausaufgaben etc. zum nächsten Termin gibt.

 

  • Einige Rechtsschutzversicherungen bezahlen mittlerweile im Bedarfsfall den Mediator, da immer mehr Menschen das Mediationsverfahren dem Gang vors Gericht vorziehen. Dem Rechtsschutzversicher entsteht hierdurch derselbe positive Effekt wie Ihnen; die Ausgaben für eine Mediation sind wesentlich niedriger als die für Rechtsanwalt und Gerichtsverfahren. Fragen Sie einfach bei Ihrer Rechtsschutz nach.

 

Mediation ist keine Rechtsberatung !!!

 

Scheidungsmediation oder Rosenkrieg?

Am Ende einer gescheiterten Ehe steht oftmals die Scheidung. Was macht diese traurige Tatsache mit Ihnen? Ich gebe zu bedenken, dass es bei einer Scheidung nicht nur um rechtliche Anspüche oder finanziellen Ausgleich geht. Scheidung bedeutet zunächst einmal das Platzen eines Lebenstraums, eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle, ein Minenfeld aus Enttäuschungen, Existenzängsten und vielleicht auch aus Rachegedanken. Im Zuge der gerichtlichen Auseinandersetzung passiert es deshalb oft, dass die Eheleute sich nur noch mehr zerstreiten, weil ihre Anwälte Druck auf die andere Partei ausüben, für ihren Mandanten versuchen, das Bestmögliche zu "erkämpfen" und damit noch zusätzlich Öl ins Feuer der Emotionen gießen. Es kommt zum Rosenkrieg.

Einen solchen kann man aber vermeiden, wenn man versucht, klar zu denken, sich vielleicht für die gemeinsamen Kinder zusammenreißt oder sich ganz einfach bewusst macht, was einen all die Zeit verbunden hat, man fair auseinander gehen möchte und dabei dem anderen auch weiter in die Augen schauen kann.

Das ist mit Mediation möglich.

Eine Scheidungsmediation vermeidet nicht nur einen bitteren Rosenkrieg, sondern kann auch eine deutlich schnellere und kostengünstigere Alternative bedeuten, denn je mehr die Eheleute einvernehmlich regeln können, desto höher ist ihre Zeit- und Kostenersparnis.

Die Dauer eines Scheidungsverfahrens ist nicht absehbar. Sie kann bei streitigen Scheidungsfolgesachen, wie Unterhaltsansprüchen, aber bis zu 2 Jahre oder länger dauern. Diese Dauer reduziert sich deutlich, wenn eine umfassende oder gar abschließende Scheidungsfolgenvereinbarung aufgesetzt und eingereicht werden kann.

Gleiches gilt für die Kosten der Scheidung. Wie zuvor erklärt, sind sowohl die Anwaltskosten als auch die Gerichtskosten streitwertabhängig. Je mehr Sie vor Gericht zu verhandeln haben, desto mehr steigen Ihre Kosten.

Wenn Sie sich nun aber zusammen darüber Gedanken machen, was geregelt werden muss und gemeinsam in der Mediation über die noch strittigen Punkte eine Einigung erzielen, kann die daraufhin aufgesetzte Mediationsvereinbarung, als Scheidungsfolgenvereinbarung notariell beurkundet, mit Scheidung bei Gericht eingereicht werden. Das Ergebnis ist, dass alles, worüber Sie sich nun schon geeinigt haben, aus dem Streitwert herausfällt, und Sie nur noch einen Annwalt für den Scheidungstermin benötigen.

 

Kostenvergleich

Zur Veranschaulichung ein klassischer Fall:

Sie sind beide berufstätig. Der Ehemann verdient 2.500 € mtl.; die Ehefrau 1.000 € mtl.

Er hat während der Ehe 25.000 € hinzuverdient, während sie keinen Zugewinn erwirtschaftet hat. Sie haben zwei Kinder, um die Sie sich nun streiten, die Ehefrau möchte nachehelichen Unterhalt, und Sie streiten sich zusätzlich noch um den vorhandenen Hausrat.

In einem strittigen Verfahren mit zwei Anwälten entstehen also Kosten für das Scheidungsverfahren an sich und den Versorgungsausgleich. Zusätzlich für die Scheidungsfolgensachen Unterhalt, Zugewinn, Sorgerecht und Hausrat.

In unserem Fall betrüge der Streitwert rund 40.000 €.

Die sich daraus ergebenden Gerichtskosten beliefen sich auf ca. 850 €, die Rechtsanwaltskkosten pro Anwalt auf 2.900 €. Die Gesamtkosten beliefen sich also auf ca. 6.650 €.

Bei einer einvernehmlichen Scheidung errechnen sich die Kosten, wie folgt:

Sie gehen beide vor der Mediation in eine Erstberatung zu einem Anwalt Ihrer Wahl. Das muss nicht zwingend sein, aber Sie sollten in der Mediation Ihre gesetzlichen Ansprüche und Verpflichtungen kennen, denn nur, wenn Sie auch eine "Position" haben, können Sie darüber verhandeln und sich auf eine Regelung einigen. Es ist wichtig, zu wissen, dass Mediation keine Rechtsberatung darstellt. Der Mediator ist allparteilich und ergreift eben nicht, wie der Anwalt, Partei. Der Mediator ist nicht dafür zuständig, Ihre Unterhaltsansprüche oder Rentenanwartschaften zu errechnen, auch, wenn er dies vielleicht könnte. Er darf es aber nicht!

Eine sogenannte Erstberatung kostet max. 190 € p.P.

Nun einigen Sie sich in der Mediation mit Ihren Postionen über alle zu behandelnden Scheidungspunkte. Eine Mediationssitzung kostet abhängig von Mediator und Themen zw. ca. 120- 200 € pro Stunde zzgl. MwSt.

Sagen wir, Sie benötigen 5 Termine zu je 2 Std. bei einem Honorar von 150 € zzgl. MwSt.

Die Kosten der Mediation betrügen 1.785 €.

Die Kosten der notariellen Beurkundung beliefen sich hier auf ca. 260 €.

Da Sie jetzt nur noch einen Anwalt bräuchten, beliefen sich die gerichtlichen Kosten nunmehr bei dem von 40.000 € auf 10.000 € plus Versorgungsausgleich von 1.000 € reduzierten Streitwert auf 580 € Gerichtskosten und 440 € Anwaltskosten.

Zusammen betrügen hier Ihre Kosten 4.445 €

Sie hätten gegenüber dem steitigen Verfahren eine Ersparnis von ca. 2205 €, also von 33 %.

 

Nochmal zur Verdeutlichung:

Bei einem geringen Streitwert von 25.000 € betragen die Kosten im strittigen Verfahren mit 2 Anwälten 5500 €, mit einvernehmlicher Mediation 4150 €.

Ersparnis 1350 € = 25 %

 

Bei einem hohen Streitwert von 200.000 € betragen dagegen die Kosten im strittigen Verfahren 16.500 €, mit einvernehmlicher Mediation nur 7.300 €.

Ersparnis 9.200 € = 55 %

 

Wenn das Ergebnis der Mediation in einem notariell beglaubigten Vertrag festgehalten und die Ehe nach dem Mediationsverfahren tatsächlich geschieden wird, sind die Kosten des Mediationsverfahrens als Ehescheidungskosten und damit als außergewöhnliche Belastungen anzuerkennen und steuerlich absetzbar.

 

 

Ein Wort in eigener Sache....

Ich liebe meinen Beruf und freue mich mit Ihnen über jede erzielte Einigung und noch so kleinen Erfolg.

Aber Ihnen muss bewusst sein, dass Mediation Arbeit bedeutet. Sie müssen eine Lösung finden wollen, bereit sein, miteinander zu reden, Zugeständnisse zu machen und sich eine andere Meinung anzuhören. "Sie" bestimmen Themen und Tempo - ich kann für Sie keine Entscheidungen treffen.

Ich bin nicht Ihr Rechtsanwalt und auch keine Therapeutin. Ich bin Ihre tatkräftige Unterstützung und Begleitung auf dem Weg, Ihre Konflikte einvernehmlich zu lösen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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